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Diese Kategorie fasst zusammen, was in einer Wohnung sichtbar steht: Vasen, Übertöpfe, Wandobjekte, Räucherhalter und Kleinigkeiten wie Controller-Ständer oder Flaschenhalter. Der gemeinsame Nenner ist nicht der Raum, sondern die Herstellung — alles entsteht auf denselben Druckern aus PLA, das wir seit 2016 selbst extrudieren.
Wer gezielt sucht, findet die einzelnen Gruppen in den jeweiligen Unterkategorien. Diese Übersicht eignet sich eher zum Stöbern, wenn noch nicht feststeht, was es werden soll.
Gegossene und getöpferte Objekte brauchen Formen: eine Entformschräge beim Guss, Rotationssymmetrie an der Töpferscheibe. Im 3D-Druck entfallen beide Einschränkungen. Hinterschnitte, verdrehte Flächen und asymmetrische Silhouetten kosten keinen Aufpreis, weil keine Form gebaut werden muss.
Das erklärt, warum viele Stücke Formen haben, die man aus dem Möbelhaus nicht kennt. Es erklärt auch die zweite Eigenschaft: Die Druckschichten bleiben als feine horizontale Struktur sichtbar und fangen Streiflicht. Wer eine glatte, glasierte Oberfläche erwartet, ist mit Keramik besser bedient.
Da wir das Filament selbst herstellen, stimmt ein Farbton bei einer Nachbestellung mit der ersten Lieferung überein — auch Monate später. Bei zugekauftem Material sind Abweichungen zwischen Chargen üblich und auf einer fertigen Fläche sichtbar.
Praktisch wird das, wenn mehrere Stücke zusammen stehen sollen: eine Vase, ein Übertopf und ein Wandobjekt in demselben Weiß wirken als Gruppe, drei leicht unterschiedliche Weißtöne wirken wie Zufall.
Das Material wird ab etwa 60 °C weich. Im Innenraum spielt das keine Rolle, kritisch sind nur drei Situationen: direkte Sommersonne hinter Glas, ein Platz neben Herd oder Heizkörper und das Auto im Hochsommer. Für alles andere ist PLA dauerhaft formstabil.
Für den Außenbereich und dauerhaft sonnige Standorte ist PETG das passendere Material — es hält rund 80 °C aus und ist UV-stabiler.
Objekte mit ausgeprägter Struktur brauchen Abstand voneinander. Zwei stark texturierte Vasen nebeneinander konkurrieren; eine texturierte neben zwei glatten funktioniert. Dasselbe gilt für die Wand: Ein Relief kommt vor einer einfarbigen Fläche zur Geltung, vor einer gemusterten Tapete verliert es sich.
Bei Gruppen aus drei Stücken bewährt sich unterschiedliche Höhe bei gleicher Farbfamilie — nicht umgekehrt.
Ein großer Teil dieser Objekte wird verschenkt — zum Einzug, zum Geburtstag, zu Weihnachten. Der Grund ist meistens derselbe: Sie sind erkennbar nicht aus dem Möbelhaus, ohne dass man sich für ein bestimmtes Hobby oder eine bestimmte Meinung entscheiden muss.
Wer unsicher ist, liegt mit einer Vase oder einem Übertopf selten falsch, weil beides einen festen Platz in jeder Wohnung hat. Motivstärkere Stücke wie Wandreliefs oder Drachenhalter setzen dagegen voraus, dass man den Geschmack des Beschenkten kennt.
Feuchtes Tuch für glatte Flächen, weicher Pinsel für Vertiefungen und Strukturen. Keine Spülmaschine und keine Scheuermittel: Erstere überschreitet die Temperaturgrenze, letztere hinterlassen matte Stellen auf der Schichtstruktur.