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Ein Würfelturm löst ein konkretes Problem am Spieltisch: Würfel, die über die Karte rollen, Figuren umwerfen oder vom Tisch fallen. Der Würfel wird oben eingeworfen, prallt im Inneren gegen mehrere schräge Ebenen und landet in der Auffangschale — auf derselben Stelle, jedes Mal.
Der zweite Grund ist die Zufälligkeit. Ein geübter Wurf aus der Hand lässt sich beeinflussen, ein Fall durch mehrere Umlenkungen nicht. Wo um Ergebnisse diskutiert wird, beendet ein Turm die Diskussion.
In einem Würfelturm sitzen im Inneren geneigte Ebenen. Jeder Aufprall ändert Drehachse und Geschwindigkeit, sodass die Ausgangslage des Würfels beim Einwurf keinen Einfluss mehr auf das Ergebnis hat.
Die Türme sind thematisch gestaltet und decken die üblichen Tischrunden ab: Tiamat und Kraken als Kreaturen, Ork, Zauberer und Druide als Klassen- und Fraktionsmotive, dazu der Game-Master-Turm und ein Skelett-Modell. Einige Modelle, etwa Mimic und Ork, gibt es zusätzlich in einer handbemalten Ausführung — diese Exemplare unterscheiden sich im Detail voneinander.
Die Farbpalette umfasst Schwarz, Weiß, Grau, Braun sowie die metallischen Töne Silber und Bronze. Metallic wirkt auf strukturierten Oberflächen wie Schuppen und Mauerwerk deutlich plastischer als Uni-Farben.
Ein Würfelturm aus Kunststoff ist hörbar: Der Würfel schlägt im Inneren auf harte Flächen. Wer an einem ruhigen Tisch spielt oder Rücksicht auf die Wohnung nehmen muss, kann die Auffangschale mit einem Stück Filz auslegen. Das dämpft den letzten und lautesten Aufprall spürbar.
Der Turm steht sinnvollerweise mittig zwischen den Mitspielern, sodass alle ihn ohne Aufstehen erreichen. Bei größeren Runden ab fünf Personen ist ein zweiter Turm am anderen Tischende praktischer als ein Turm, der ständig herumgereicht wird.
Für Systeme mit vielen gleichzeitigen Würfeln lassen sich mehrere Würfel nacheinander einwerfen — sie kommen einzeln unten an und bleiben in der Schale liegen, statt über den Tisch zu verteilen.
Gedruckt wird aus PLA aus eigener Extrusion. Das Material ist steif und maßhaltig, verträgt aber keine Hitze: Ab etwa 60 °C wird es weich. Im Auto im Hochsommer oder auf einer sonnigen Fensterbank hat der Turm nichts verloren, am Spieltisch dagegen hält er dauerhaft.
Die Türme sind leicht genug, um sie zur Spielrunde mitzunehmen. Wer sie regelmäßig transportiert, sollte auf die filigranen Teile achten — Hörner, Flügel und Zinnen sind die Stellen, an denen bei einem Sturz etwas abbricht. Eine Tasche mit weicher Innenseite genügt als Schutz.
Da wir das Filament selbst herstellen, lässt sich ein Turm in derselben Farbe auch später nachbestellen, etwa als zweites Exemplar für eine größere Runde.